Ziele, die zünden: Lernziele präzise formulieren und die SMART-Formel meistern

Shownotes

Der Kompass der Ausbildung: Warum Ziele die Richtung vorgeben und Maßnahmen erst wirksam machen . Grob- vs. Feinlernziele: Von der allgemeinen Richtung zur beobachtbaren und prüfbaren Handlung . Die SMART-Formel im Detail: Spezifisch: Genau und verständlich . Messbar: Checklisten und Fehlerquoten nutzen . Attraktiv/Akzeptiert: Den Sinn der Aufgabe vermitteln . Realistisch: Zeit und Niveau müssen passen – die „Torten-Strategie“ bei großen Zielen . Terminiert: Bis wann soll das Ziel erreicht sein? Das Zielvereinbarungsgespräch: Wie du Transparenz schaffst, Kriterien festlegst und ein Frühwahnsystem
mit Checkpoints einbaust . Verständnis prüfen: Die perfekte Kontrollfrage, um sicherzustellen, dass dein Azubi nicht nur „abnickt“, sondern das Ziel wirklich verstanden hat . Ausblick: Vorschau auf die nächste Folge – Wissensvermittlung ohne „PowerPoint-Schlaf“

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00:00:00: Willkommen bei Meister und Fachwirt der Spezial.

00:00:02: Zweite Folge zum Handlungsfeld Drei mit Ziele, die zünden

00:00:07: Hier Nora Und genau Dominik Weil ohne Ziel wird jede Maßnahme Zufall.

00:00:13: Was ist ein Groblernziel?

00:00:15: Was einen Feinlernziel?

00:00:17: Grob-Lernziel ist die Richtung, wie Auszubildende kann eine pH Messung durchführen.

00:00:23: Und ein Feinlernziel macht es prüfbar.

00:00:25: mit auszubildenden Kaliberiert das Gerät, dokumentiert Messwerte korrekt und bewertet Plausibilität selbstständig nach Anleitung.

00:00:34: Also feingleich beobachtbar?

00:00:36: Genau!

00:00:38: Das ist in der AEVO die halbe Miete.

00:00:41: Da gibt es doch dieses Akronym S M A R T Also das Wort smart, kannst du mir das aufdröseln?

00:00:49: S steht für spezifisch und DAS steht für sei genau und verständlich.

00:00:55: Dann das M für messbar – Veranschauliche womit sich der Auszubildende sich selber testen und das Angewandte messen kann.

00:01:02: Hier würde ich an eine Checkliste denken oder eine Fehlerquote Das A für attraktiv und-oder akzeptieren.

00:01:10: Der Auszubilde versteht den Sinn der Aufgabe Und R ist der Anfangsbuchstabe von realistisch.

00:01:17: Hier ganz klar passt die Zeit und das Niveau, ein wichtiger Punkt!

00:01:22: Und zum Abschluss?

00:01:23: Das Tee – wie ist es terminiert?

00:01:25: quasi bis

00:01:26: wann?!

00:01:27: Und wenn einer der Punkte nicht realistischer ist?

00:01:30: Dann zerlegst du's in Teilziele, wie bei einer Torte, die isst Du nicht auf einmal sondern stückchenweise oder verteilst sie, wenn Sie schnell gegessen werden müsste.

00:01:39: Wie anspruchsvoll soll so'n Ziel sein?

00:01:42: Nicht zu leicht, nicht dass sie sich langweilen und nicht so schwer das kein Frust aufkommt.

00:01:47: Ich nenn's Streckbar aber erreichbar.

00:01:50: Das ist ja ein Spagat!

00:01:52: Kannst du uns ein praktisches Beispiel geben?

00:01:54: Ein Beispiel aus meiner Tätigkeit als Laborantin Erst übt der Azubi Pipetieren mit Wasser Dann mit ungefährlichem Reagenz Erst dann mit wertvollen Proben

00:02:05: Voll smart.

00:02:07: Und dann gibt es noch das Ziel-Vereinbarungsgespräch.

00:02:10: Klingt ja hochamtlich.

00:02:11: Wie führst du so ein Gespräch?

00:02:13: Das zahlt auf jeden Fall auf die Transparenz ein.

00:02:16: Und das amtliche, lange Wort ist ein Gesprich welches Ziele definiert.

00:02:21: wie in zwei Wochen fürst du Messreihe X selbstständig durch setzt die Kriterien fest wie bitte die Dokumentation vollständig abgeben Sicherheitsregeln einhalten und Werte auf ihre Plausibilität prüfen.

00:02:35: kläre in diesem Gespräch auch ab wie du unterstützt und bau ein Frühwarnsystem ein, mit Checkpoints.

00:02:42: Zum Beispiel lass uns zu einem Kurzfeedback nach jedem Durchlauf treffen.

00:02:47: Das ist dein tolles Paket!

00:02:49: Aber wenn der Auszubildende abnickt aber innerlich aussteigt

00:02:52: Dann stell eine Kontrollfrage.

00:02:55: Wie würdest du das Ziel jemandem erklären?

00:02:58: So weißt Du wie weit das Verständnis und Aufmerksamkeit mitgehalten haben Und hast schon die erste Wiederholung von Erlerntim.

00:03:05: Da kann ich mich sicher fühlen, mein Bestes für die Ausbildung zu geben.

00:03:09: Was machen wir in der nächsten Folie, Nora?

00:03:12: Nächste Folge Wie du Inhalte vermitteltest ohne PowerPoint-Schlaf.

00:03:16: Multimodal, praxisnah Prüfungsfest.

00:03:19: Dann wird in der nächste Folge von Meister und Fachwürttel spezial tiefer darauf eingegangen wie man Wissen vermittelt.

00:03:27: Lebenslanges Lernen bei uns.

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